Start - Alle Achtung. Wenn eine ganze Generation vergessen wird!

Die Anpassung des Mindestumwandlungssatzes ist ein wichtiges Thema für uns Junge, auch wenn das Thema "Rente" noch in ferner und "grauer" Zukunft liegt. Unter diesem Menüpunkt kannst Du dir einen Überblick über die wichtigsten Argumente machen. In unserem Argumentarium findest Du übrigens alles auf einen Schlag.


Der realistische Umwandlungssatz Bei der Abstimmung geht es um die zweite Säule. Das von dir einbezahlte Geld kommt also – im Gegensatz zur AHV – auch wieder Dir zugute. Der Clou: Mit dem Umwandlungssatz wird das von Dir einbezahlte Geld und ein stolzer Zins in jährliche Renten aufgeteilt. Da wir immer älter werden, können wir unseren Ruhestand auch länger geniessen. Da dieses "älterwerden" (noch) nicht eingerechnet ist, muss der Satz ein wenig kleiner werden – ansonsten würde man ja mehr Geld brauchen als man einbezahlt hat.

Der faire Umwandlungssatz Von den Gegnern wird gerne vorgerechnet wie viel Geld wir bei einem Ja verlieren würden. Die Rechnung der Gewerkschaft geht aber nicht auf, zumindest nicht für uns Jungen. Denn das "verlorene" Geld sind unsere Schulden von morgen. Kurz: Es entstehen Rentenlöcher, die wir Jungen blechen müssen. Und das sind rund 600 Mio. Pro Jahr!

Der sichere Umwandlungssatz Bei einem zu hohem Umwandlungssatz müssen die Pensionskassen unser Geld mit hohem Risiko anlegen und vermehren. Das ist übelstes Glücksspiel auf die Kosten der nächsten Versicherten – und das sogar mit gesetzlicher Verpflichtung! Ein realistischer Satz ist ein Mindestwert der je nach Finanzlage von jeder Kasse frei angehoben werden kann. Eine faire Lösung für uns, die kommende Generation.

... und die Die Pensionskassen sind keine von boni-geilen Abzockern geführten Rendite-Optimierer, sondern nicht-gewinnorientierte Zweckgemeinschaften (oft Genossenschaften). Der sooft ins Feld geführte Verwaltungsaufwand betrug im Jahr 2008 pro Person im Durchschnitt gerade mal 300 Franken, was bei der Vermögenswerwaltung rund 0.2% Pozent des Vermögens ausmacht.

Soll ich jetzt JA stimmen? Wenn Du der Meinung bist, dass Du in Zukunft keine Rentenlöcher stopfen willst, dann solltest Du am 7. März ein JA in die Urne legen. Im Grunde ist es wie bei einer Wanderung. Wer für 5 Tage Proviant einpackt, aber merkt, dass die Wanderung ungeplant 8 Tage dauert, hat nämlich ein Problem ...